Oktober 29, 2020

FfgH wird in Karlsruhe Mitglied bei QFF

Karlsruhe: QFF bündelt Kräfte gegen Homophobie
Das Netzwerk schwul- lesbischer Fanklubs öffnet sich für Fanorganisationen.

Pressemitteilung von QFF

Auf ihrer 13. internationalen Konferenz vom 06. bis 08. September 2013 in Karlsruhe stellten die Queer Football Fanclubs (QFF) die Weichen für eine Bündelung des Engagements von Fußballfans in Europa gegen Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung.

Der Dachverband schwul- lesbischer Fußball- Fanclubs änderte seine Satzung und ermöglicht von nun an Fan-Organisationen in diesem Netzwerk mitzuarbeiten. Als erster Nicht- Fanklub trat mit FußballfansgegenHomophobie e. V. (http://fussballfansgegenhomophobie.blogsport.de/) gleich ein renommierter Verein bei.

„Durch die Öffnung wollen wir die Kräfte bündeln, die sich in der Fanszene gegen Schwulenhass und Sexismus engagieren“, meinte Pressesprecher Dirk Brüllau am Rande der Konferenz. „Dass wir durch die Aufnahme von Roze Règâhs aus Den Haag nun auch ein Mitglied aus den Niederlanden haben, fördert zusätzlich unsere Internationalität.“

QFF besteht inzwischen europaweit aus 25 Mitgliedsorganisationen- und Fanclubs. Neu aufgenommen wurden diesmal auch die RuhrZebras (MSV Duisburg) und QueerFox (SC Freiburg).

„QFF wird durch seine Mitglieder u. a. die Umsetzung der „Berliner Erklärung“ (www.fussball-fuer-vielfalt.de) in den Vereinen beratend begleiten und Interessierten weiterhin in Fanbelangen kompetent zur Seite stehen“, so Brüllau weiter.

Das 14. Treffen wird vom 10. bis 12. Januar 2014 in Köln stattfinden.